Patientenrekrutierung
Die unmittelbare Rekrutierungsregion des ZKS Südbrandenburg umfasst die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, in denen auch das Ärztenetz Südbrandenburg tätig ist. Darüber hinaus wird der Landkreis Riesa-Großenhain in Sachsen erfasst, mit dem traditionell enge Verbindungen bei der medizinischen Versorgung bestehen. Die Einwohnerzahl der genannten Landkreise liegt bei ca. 500.000. Die ZKS Südbrandenburg GmbH ist das einzige professionell betriebene Studienzentrum in dieser Region.
Wir nutzen v.a. folgende Wege der Patientenrekrutierung:
- Ärztenetz
Das ZKS Südbrandenburg ist in die Infrastruktur des Ärztenetzes Südbrandenburg eingebunden, einem Zusammenschluss von derzeit 52 niedergelassenen Ärzten aller Fachrichtungen. Die Einbindung ist sowohl personell als auch technisch zu verstehen. Dr. Hagenow als Prüfarzt und ärztlicher Leiter des Studienzentrums ist gleichzeitig Hauptgeschäftsführer des Ärztenetzes. Die im Zentrum tätigen Studienassistenten sind in die Assistenzplattform des Ärztenetzes integriert. Sie leiten sowohl den Fortbildungszirkel der Arzthelferinnen im Ärztenetz als auch das netzinterne Qualitätsmanagement. Das Ärztenetz Südbrandenburg verfügt über eine innovative IT-Plattform, in die das ZKS integriert ist. Die dort vorhandene zentrale Patientenakte mit ihren strukturierten klinischen Behandlungspfaden stellt eine hervorragende Basis für aussagefähige Screenings und Feasibility Beurteilungen dar. Wir sind somit sehr schnell in der Lage, den Sponsoren verbindliche Angaben über die zu erreichenden Patientenzahlen zu machen. Die direkte Ansprache zur Studienrekrutierung geschieht dann ebenfalls über die Netzpraxen.
- Kooperation mit dem regionalen Krankenhaus der Grundversorgung
Die Räumlichkeiten des Studienzentrum sind am Standort Elsterwerda des Elbe-Elster Klinikums angemietet. Der mit dem Klinikum bestehende Kooperationsvertrag ist die Basis für die Patientenrekrutierung in den 3 Klinikstandorten, ebenso wie für den Einsatz klinischer Ressourcen für die Durchführung von Studien bis hin zum Einsatz stationär tätiger Prüfärzte.
- Öffentlichkeitsarbeit
Das Studienzentrum präsentiert sich als innovative medizinische Einrichtung in einer grundsätzlich unterversorgten Region, die unabhängig ist von den jeweiligen Rahmenbedingungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit bieten wir unseren Studienpatienten die jeweils modernste und intensivste medizinische Betreuung ohne eigene Kostenbeteiligung an. Die Öffentlichkeitsarbeit soll vor allem den Bekanntheitsgrad des Zentrum und das Verständnis seiner Funktion in der Bevölkerung aber auch beim medizinischen Fachpersonal in der Region entwickeln. Wir bedienen uns hierzu der öffentlichen Medien, Auslagen und Zeitungen in Apotheken, der Netzzeitung des Ärztenetzes, Informationsmaterial als Auslagen in Arztpraxen und Kliniken etc.
Darüber hinaus sehen wir uns als Zentrum für klinische Forschung auch in der Verantwortung, die Qualität und den wissenschaftlichen Anspruch der medizinischen Versorgung im weitesten Sinne zu fördern. Dazu bieten wir Vorträge und Veranstaltungen im Rahmen der ärztlichen Stammtische und Klinikfortbildungen ebenso an wie Vortragstätigkeit für öffentliche Bildungsakademien und Selbsthilfegruppen in der Region.
- Internet
Auch im ländlichen Bereich wächst die Zahl der Internet Anwender. Unsere Website bietet alle erforderlichen Informationen zum Zentrum und eine Auflistung der aktuellen Studien mit den entsprechenden Einschlusskriterien. Unter den Rubrik Patientenservice sind die Fachinformationen speziell auf die Patienten zu . Das Studienzentrum befindet sich in Räumlichkeiten des Elbe-Elster Klinikums in Elsterwerda. Mit dem Klinikum besteht ein Kooperationsvertrag, auf dessen Basis je nach Bedarf sowohl weitere Studienärzte zum Einsatz kommen als auch klinische Ressourcen genutzt werden können.
- Datenbank
Die Studienteilnehmer haben die Möglichkeit, sich in die Datenbank unseres Zentrums für interessierte Studienpatienten einzutragen. Interessenten für diese Datenbank gewinnen wir darüber hinaus auch im Rahmen der oben beschriebenen Öffentlichkeitsarbeit.